Ich bin gerade im Endspurt meines Umzugs, deshalb nur in aller kuerze folgende Info : Philippe und ich sind heute Nachmittag beim Matthaisemarkt-Lauf in Schriesheim – immerhin 10 km – mitgelaufen. Mehr Details dazu demnaechst, bis dahin koennt ihr Euch mit den Fotos aus dem Online-Fotoalbum von Till gedulden, der wie immer wie wild geknipst hat.Samstag, 3. März 2007
Der Lauf
Ich bin gerade im Endspurt meines Umzugs, deshalb nur in aller kuerze folgende Info : Philippe und ich sind heute Nachmittag beim Matthaisemarkt-Lauf in Schriesheim – immerhin 10 km – mitgelaufen. Mehr Details dazu demnaechst, bis dahin koennt ihr Euch mit den Fotos aus dem Online-Fotoalbum von Till gedulden, der wie immer wie wild geknipst hat.Dienstag, 27. Februar 2007
Das Wochenende
Begonnen hat alles recht gemütlich mit meiner Ankunft am Donnerstag Abend und einen recht typischen Freitag in Steinen: ausschlafen, gemütlich frühstücken, Hund spazieren, kurzes Kaffeetrinken mit Susanne (wir sehen uns zwar auch oft in HD, aber wenn wir schon mal beide in der Heimat sind) und ein Hammer Bergjogging über den Sandel. Abends ging’s aber dann los, denn am Samstag war Skifahren in den Alpen - in Flumserberg - geplant und das bedeutet bei Hagedorns, dass sich jeder einen Berg Sandwichs macht, alles zusammengesucht werden muss (inkl. Der frisch gekauften Skistöcke für mich) und ganz sicher abgecheckt werden muss, dass alle auch nichts vergessen am nächsten morgen, denn...
... am Samstag heißt es aufstehen um kurz nach fünf, damit wir auch pünktlich um viertel vor sechs die Garage verlassen, um uns noch rechtzeitig einen Platz im Bus des TUS Höllstein zu sichern. Das ist keine einfache Angelegenheit, denn die jahrelange Erfahrung lehrt uns, dass wir auch den richtigen Bus erwischen müssen: nicht den Doppeldecker (da ist es zu eng), nicht den Partybus (da kommt scheiß Musik in Diskolautstärke), sondern den gemütlichen Familienbus, wo man in Ruhe schlafen kann. Das ist bitter nötig, da wir anders als mitfahrende Skikursteilnehmer unsere Skikarte voll ausreizen und bis auf eine Mittagspause ununterbrochen die Piste herunterjagen. Vor allem der arme Papa ist ab dem Nachmittag immer ziemlich k.o., da wir drei Jungs (meine Brüder und ich) keine Gnade kennen und in unserem Tempo fahren. Wir hatten übrigens ziemlich Glück mit dem Wetter, nur die Schneeverhältnisse ließen ziemlich zu wünschen übrig, vor allem die Schneemenge.
Sonntag war keineswegs Ruhe angesagt, denn Philippe und Rémi nahmen mich mit nach Freiburg ins Fußballstadion zu einer außerordentlich sehenswerten Begegnung des SC gegen Erzgebirge Aue. Wir bekamen 9 Tore zu sehen, davon 5 für Freiburg und 6 auf unser Tor. Ein ziemliches Wechselbad der Gefühle war das Resultat.
Abends trafen dann noch Anne und Till aus Heidelberg ein, somit war die Familie komplett. Am Montag hatte Papa Geburtstag und es kam zur nächsten Action. Aufstehen um kurz nach 2 Uhr, um rechtzeitig um 4 Uhr auf dem Basler Marktplatz zu stehen, wo wir dem Morgenstraich, dem Auftakt der Basler Fastnacht beiwohnten. Hierbei gehen um punkt vier alle Lichter der Stadt aus und die Fastnachtscliquen ziehen auf Trommeln und Piccoloflöten musizierend durch die Gassen der Basler Altstadt. Dabei ziehen sie drei Meter hohe Laternen hinter sich her, die jeweils zum aktuellen Geschehen in der Stadt, der Schweiz oder der Welt dekoriert sind. Ein absolut sehenswertes Ereignis, wofür es sich aufzustehen lohnt.
Nach einer Ruhepause ging’s dann nachmittags noch mal nach Basel, um dem Cortège beizuwohnen (der Fastnachtsumzug, die Bezeichnung „Umzug“ ist jedoch in Basel Tabu. Die Basler sind, was ihre Fastnacht angeht, sehr eigen und halten sich für etwas besseres). Hier kommen zu den Mitwirkenden des Morgenstraichs noch Guggemusikgruppen sowie Waggis hinzu. Letztere fahren auf Wagen, tragen große Masken und werfen wild mit Obst, Bonbons, Blumen und natürlich auch viel Konfetti um sich. Leider war der Cortège dieses Jahr etwas enttäuschend, was wohl vor allem am regnerischen Wetter lag. Fotos der Fastnacht gibt’s demnächst hier auch noch.
Geburtstagskuchen gab es natürlich auch noch, ich verabschiedete mich jedoch recht frueh ins Bett. Die Baseler Fastnacht geht übrigens heute mit Kinderumzug und Guggemusik-Monsterkonzert, sowie am Mittwoch mit einem weiteren Cortège, bei dem andere Kostüme getragen werden (die Basler Cliquen kleiden sich jedes Jahr neu ein!) weiter.
PS: Die Basler Fastnacht ist ideal für Fastnachtsmuffel wie ich, denn Verkleiden und mitmachen für Zuschauer nicht erwünscht. Das finde ich sehr angenehm...
Donnerstag, 22. Februar 2007
Arcade Fire
Dienstag, 20. Februar 2007
Ich will Ségo sehen!
Ich habe jetzt im Laufe des Abends schon mehrmals versucht, den gestrigen Auftritt von Ségolène Royal bei einer sehr beliebten Fernsehsendung beim Privatsender TF1 im Internetstream anzuschauen, aber ohne Erfolg. Nach den ersten Sekunden bleibt der Stream hängen. Das ist so frustrierend, denn ich wollte die Sendung nutzen, um mir endlich ein Bild von der Präsidentschaftskandidatin zu machen. Obwohl es klar ist, dass ich im Aprile für sie stimmen werde (sofern es klappt, dass ich in Berlin wähle, obwohl ich momentan noch beim Generalkonsulat in München gemeldet bin – sie Franzosen sind da etwas unflexibel), werde ich das ohne Überzeugung tun. Sie schafft es nicht, mich zu begeistern. Ihre sehr populistisch wirkende, sowohl an die linke als auch an die bürgerliche Wählerschaft gerichtete Strategie gefällt mir überhaupt nicht. Es ist sowieso seltsam, denn es fällt mir dieses Jahr schwer, mich für den diesjährige Präsidentschaftswahlkampf zu begeistert. Das gibt mir wirklich zu denken, denn seit dem Referendum zum Maastricht-Vertrag 1992 habe ich jeden Wahlkamps in Frankreich mit sehr viel Interesse – teilweise mit mehr Interesse als in der deutschen Politik – verfolgt. Dieses Mal ist es jedoch, als sei mir die Sache egal, dabei ist es ein extrem wichtige Wahl, mit Sarkozy am Horizont – den Gedanken, dass er Präsident werden könnte, finde ich unerträglich. Das wäre noch schlimmer als wenn Stoiber 2002 Kanzler geworden werden, und das will was heißen. Vielleicht liegt das daran, dass ich den Eindruck habe, dass die politische Debatte sich in Frankreich noch weniger erneuert und entwickelt als anderswo, und das fängt an, mich zu langweilen... Aber gut, vielleicht entzündet sich mein Interesse ja noch, wenn ich das ganze näher verfolge – und falls ich es schaffe anzuschauen, was Ségo gestern Abend zu sagen hatte.
Sonntag, 18. Februar 2007
Endlich!
Samstag, 17. Februar 2007
Hurricane-Southside Clubtour Part I
Die drei folgenden Bands zeigten, wie Kontrastreich Musik aus Amerika sein kann. Zunächst wurden wir mit dem Auftritt der Plain White T’s gesegnet, einer Highschool-Emo-Punk-Band für die ich – wie auch Anne und Till, die auch mit dabei waren – mittlerw
Allerdings folgte mit the Films aus Charlotte, South Caroline, eine äußerst positive Überraschung. Ich hatte diese band vor ein paar Monaten bereits im Vorprogramm der Kooks auf einer deutlich größeren Bühne gesehen und war damals nicht wirklich überzeugt gewesen. Im Substage jedoch waren sie am richtigen Platz für ihren laid-back indie Rock. Es rumpelt auf der Bühne, der Gesang ist leicht gelallt, die vier jungen Herren leicht schmuddelig. Der im Musikexpress gezogene Vergleich mit den Babyshambles ist durchaus zutreffend. Und so was aus Amerika, das hätte ich nicht erwartet.
Eine dritte Facette der US-Amerikanischen Musiklandschaft präsentierten die frischgebackenen Grammy-Preisträger OK Go aus Chicago. Exzellent durchkomponierte Rockhymnen, mit vielen uhs, ahs, und heys sowie ordentlich Power sorgten problemlos für eine ausgelassene Stimmung im Publikum (was sich endlich mal wieder des Substages würdig erwies). Zudem kamen jegliche Ingredienzien zusammen, um die Beliebtheit der Band zu steigern und den Auftritt in Erinnerung zu behalten. Neben der schon erwähnten klasse Musik und der Bühnenpräsenz, top Outfits (70er Hemden und Krawatten, beim Sänger mit Riesen Brillie), der Bassist zusätzlich mit geiler Riesenbrille, Bühneneffekte (Papierschnipsel fliegen durch die Luft, Tamburine werden im Publikum verteilt). Dazu kommen zwei Acoustic-Songs, die im voll gepackten Substage in der Mitte der Menge gespielt werden, sowie – der Hammer – als zweite Zugabe eine ausgeklügelte choreographische Einlage zu einem in Playback gespielten eigenen Song. Sehr sehenswert!
Freitag, 16. Februar 2007
Dies und das
Gleich ist bei mir im Zimmer mal wieder groß aufräumen und putzen angesagt, denn meine Befürchtungen sind wahr geworden und wir müssen wieder Kandidaten für mein Zimmer antanzen lassen. Hoffentlich ist dieses Mal ein akzeptabler dabei, der das Zimmer auch will, ein drittes Mal mache ich das nicht mehr mit!
en Britrockwelle von 2005, hat kürzlich ihr zweites Album, A Weekend in the City, veröffentlicht. Nach anfänglicher Skepsis bin ich inzwischen total begeistert davon, es hat momentan einen festen Platz in meiner Playlist. Es hat etwas weniger Beat als das Erstlingswerk und ist im ersten Moment weniger eingängig, doch die Band bewegt sich jetzt in interessanteren und ambitionierteren Sphären. Ich finde, es gibt jetzt eine große Ähnlichkeit zu TV on the Radio. Ich habe auch schon ein Konzert von ihnen in Berlin ausgeguckt :-)
